Kleines Logo der Fahrradbibliothek

über uns

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zielsetzung

Mit der Radwanderliteratur soll eine Alternative zum Motortourismus geboten werden. Radreisen dienen auch der internationalen Verständigung und Bewahrung der Umwelt.

Foto Hochwasser Weißeritz

Denkmal Fahrrad Spanien

Gerade in Zeiten zunehmender Gewalt - besonders auch in den neuen Bundesländern - ist es notwendig jungen Menschen sinnvolle Freizeitaktivitäten anzubieten und Begegnungen mit Menschen anderer Völker zu ermöglichen.

Radlertreff in Lettland

Radlertreff mit Erfahrungstaustausch in Kuldiga (Lettland)

Erfahrungen anderer Länder mit gut ausgebauten Radwegenetzen und Förderung des Fahrradtourismus zeigen, dass der Fahrradtourismus auch einen beträchtlichen Wirtschaftsfaktor im Rahmen des Fremdenverkehrs darstellt.

über uns

Die Fahrradbibliothek Dresden besteht seit 1992 als Ableger der Friedens- und Ökobibliothek des Ökumenischen Informationszentrums in Dresden.
Durch die Unterstützung von Verlagen, Fremdenverkehrsämtern und Fahrradorganisationen unter anderem in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Schweden, Frankreich, Italien, Polen, Ungarn und den USA, konnte eine recht umfangreiche "Fahrradbibliothek" aufgebaut werden.

Durch diesen große umfangreichen Bestand und persönliche Erfahrungen auf Radreisen in 20 Ländern Europas und Übersee ist auch eine umfassende Beratung von Radlern bei der Planung und Vorbereitung von Radreisen möglich.

Radreisen in Europa

Johannes Meusel

Johannes Meusel Johannes Meusel Frankreich

Die Fahrradbibliothek Dresden arbeitet nicht kommerziell und bietet kostenlosen Verleih von Radwanderliteratur zur Förderung des sanften Tourismus.

Radliteratur Planung

Die gesamte Verwaltungsarbeit wird in ehrenamtlicher Tätigkeit geleistet.

Der Bestand an ausleihbaren Medien umfaßt mittlerweile mehr als 1800 Radwanderführer und Radkarten, Sprachführer, Videos von Radreisen, Kinderbücher zum Thema Fahrrad und Umweltspiele .

Der Bestand der Fahrradbibliothek umfasst

2.500 Radwanderführer, Radwanderkarten, Wanderkarten mit Radrouten für Radreisen in Deutschland, Europa und Übersee

Bikebuch Europa Reise Know How Verlag Bikebuch Europa

Fahrradstadtpläne Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Schweiz, Österreich, Kanada

Fahrradstadtplan Dresden 2005 Fahrradstadtplan Erfurt Fahrradstadtplan Magdeburg

Fahrradstadtplan Berlin Fahrradstadtplan Koeln Fahrradstadtplan Kassel

Fahrradstadtplan Paris Fahrradstadtplan Edinburgh Fahrradstadtplan Basel

Fahrradzeitschriften

Zeitschrift Radtouren Zeitschrift Trekkingbike

Videos über Radreisen

Video Donau-Radweg Video Spree-Neisse-Region

Übernachtungsverzeichnisse

Uebernachtungsverzeichnisse

Sprachführer

  • Sprachführer für Radreisen
  • European Cycling Lexicon

    Sprachführer Koval Franzoesisch Sprachführer Sapnien Pons Sprachführer Tschechien MP Sprachführer Niederlande LS Sprachführer Tschechien Sprachführer Italien Pons Sprachführer Lettland

    Kinderliteratur zum Thema Fahrrad, Verkehrserziehung und Fahrrad-Kurse mit Kindern

    Kinderbuch Conny Fahrradgeschichten Kinderbuch Radreise

    Fahrradspiele

    Der Bestand der Bibliothek, die sich ohne finanzielle Zuschüsse oder feste Einnahmen selbst trägt, besteht aus Geschenken, Leihgaben und käuflich erworbenen Büchern und anderen Materialien.

    unterstützung

    Immer wieder gehen Anfragen zum Radwandern in einigen Ländern ein, wo wir leider auf Grund fehlenden Materials nicht helfen können.

    So sind wir an einem weiteren Ausbau der Bibliothek interessiert und würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Bereitstellung von Material über Radwandern, welches Sie nicht mehr benötigen, unterstützen könnten.
    Zur Zeit suchen wir nach Radreiseberichten oder Länderinfos zu Bulgarien, Polen, Rumänien, Rußland, dem Baltikum oder Spanien sowie Radkarten Niederlande, Frankreich, Italien, Polen, Skandinavien.

    Radkarte Dresden 1930

    Geschenke an die Fahrradbibliothek: Radkarte Blatt 89 Dresden (ca. 1930).

    Wenn Sie die Fahrradbibliothek mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie diese auf das Konto von Johannes Meusel bei der Postbank Leipzig einzahlen.

    Kontonummer: 17248-907
    Bankleitzahl: 860 100 90
    Verwendungszweck: "Spende Fahrradbibliothek"

    Domizile der Fahrradbibliothek für die Ausleihe und Vorträge über Radreisen

    Dieses umfangreiche Material benötigt natürlich auch Platz. Zunächst erfolgte von 1992 bis 1997 die Ausleihe in der Privatwohnung im Flur. 1997 konnte die Fahrradbibliothek ins das Vereinshaus Bürgertreff in Leubnitz-Neuostra einziehen.

    Vereinshaus Buergertreff

    Nach der Auflösung dieses Vereins zog die Fahrradbibliothek 2006 in das Vereinshaus der WGJ in Dresden-Johannstadt.

    Vereinshaus WGJ 1 Vereinshaus WGJ 3 Vereinhaus WGJ 5

    Leider war die Zusammenarbeit eingestellt werden, so dass die Fahrradbibliothek 2010 wieder in die Privatwohnung umziehen musste.

    Im Oktober 2010 erhielt die Fahrradbibliothek ein attraktives Angebot vom Reisebüro Eberhardt Travel am Hauptbahnhof Dresden und konnte die Räume dort für Ausleihe und Vorträge über Fahrradreisen nutzen und wurde von den Mitarbeitern aktiv unterstützt. Leider musste diese gute Zusammenarbeit wegen geringer Nachfrage und wegen Umzug von Eberhardt Travel in kleinere Räme im Oktober 2011 wieder ausziehen.

    Eberhardt Travel 1 Eberhardt Travel 3

    Seit Oktober 2011 erfolgt die Ausleihe wieder in der Privatwohnung nach telefonischer Terminabsprache (0351/3367624).

    Wir würden uns über ein neues Angebot für die kostenlose Nutzung eines Raumes für die Ausleihe und Vorträge über Radreisen freuen.

    Gedanken zu Fahrradtourismus als Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

    Die Flutkatastrophe an den sächsischen Flüssen im August 2002 lehrt uns allerdings: die Natur schlägt erbarmungslos zurück, wenn der Mensch die Natur zerstört. Doch obwohl die Zusammenhänge durch die Wissenschaftler erforscht wurden und auch in zahlreichen Medienberichten anschaulich gemacht wurden, ist die Liebe zum Auto ungebrochen. Ich fürchte dass es kaum ein Umdenken in der Politik und beim Einzelnen geben wird. Hoffen wir, dass die Jahrhunderflut nicht in kurzen Abständen sich wiederholt. Das Katastrophenszenario ernstzunehmender Wissenschaftler ist einfach und leicht nachvollziehbar: die Erwärmung der Erdatmosphäre führt zu mehr Verdunstung über den Meeren und die Wolken führen darum grßere Wassermengen mit sich, die zu den heftigen Niederschlägen führen. Die Regulierung von Flüssen mit Erhöhung der Fließgeschwindigkeiten und die Bebauung von Überflutungsregionen führen zu den bekannten Schäden, die nun Sachsen erreicht haben. Bereits am 18.7.2001 und 4.10. 2001 gab es in der SZ 2 Artikel zum Klimawandel, welche die Hochwasserflut keineswegs als unvorhersehbare Katastrophe erkennen lassen und auch konkrete Aussagen zu Klimaveränderungen vor unserer Haustür - in Sachsen - treffen: "Europas Gletscher schmelzen schon: Der Treibhauseffekt ist längst zu spüren, doch die Staaten feilschen und pokern. Blumen blühten 1993 in Europa im Schnitt 10,8 Tage länger als noch vor 35 Jahren. Doch das ist keine Folge neuer Züchtungen, sondern der Klimaveränderung - so haben Wissenschaftler herausgefunden. ... Sie sagen Trockenheit im Osten Deutschlands voraus. Der Treibhauseffekt hat verheerende Auswirkungen auf die Menschheit. Das Weltklima erwärmt sich bis Ende des Jahrhunderts um 1,4 bis 5,8 Grad im Vergleich zu 1990. Der Meeresspiegel steigt bis 2100 schätzungsweise um 9 - 88 cm. Wenn der Meeresspiegel in den nächsten 80 Jahren um 40 cm steigt, werden bis zu 200 Millionen mehr Menschen als heute von verheerenden Küstenstürmen bedroht. ... In trockenen Gebieten kommt es zu starkem Wassermangel. 1,7 Millionen Menschen leben bereits in Regionen, in denen Trinkwasser knapp ist. ... In Europa wird die Hälfte der Gletscher schmelzen, mit bis zu 95prozentiger Sicherheit treten mehr Flüsse öfter über die Ufer. Orkane häufen sich und werden heftiger. ... Es gibt neue und bessere Beweise, dass der grßte Teil der Erwärmung, die in den letzten 50 Jahren beobachtet wurde, menschlichen Aktivitäten zuzuschreiben ist. ... In Sachsen wird es im Jahresmittel 2,7 Grad wärmer werden. Die Sonne scheint künftig im Frühjahr und Sommer 20 Prozent mehr, Niederschläge werden um 15 Prozent zurückgehen. Extreme Wetterlagen nehmen zu, auf Trockenheit folgen Wolkenbrüche. Trübe Aussichten! (SZ 18.7. 2001 von Frank Tausch) "Sachsen: milde Winter und trockene Sommer ... Dauer und Häufigkeit von Trockenperioden haben sich verdoppelt. Wenn Regen fällt, dann immer häufiger als extrem starker Niederschlag mit weiteren negativen Folgen. Konsequenzen für die Wälder werden derzeit berechnet. Die Durchschnittstemperatur stieg seit 1950 in allen Regionen Sachsens um mindestens 1 Grad an .. "Das sind bereits ganz erhebliche Veränderungen" sagt Wilfried Küchler, Meteorologe und Referatsleiter im Umweltamt. (S. 3) und "Nicht irgendwo am Äquator, nicht allein am Nordpol macht sich die globale Erwärmung bemerkbar. Sie findet direkt vor unsere Haustür statt. Mit Folgen die jeder selbst zu spüren bekommt." (Stefan Schön, SZ-Redakteur zum Klimawandel 4.10.2001 S. 4) Man muss also damit rechnen, dass die sog. "Jahrhunderflut " sich wiederholt - nicht erst aller 100 Jahre." Doch wer Christ Wolfs Buch Kassandra gelesen hat, wird wenig Optimismus haben, dass die deutlichen Worte der Wissenschaftler Gehör finden. Da ist es wohl unerheblich, ob der Klimawandel allein durch den Menschen verursacht wird oder zu 2 Dritteln durch die Sonne. Wenigstens das eine Drittel könnte der Mensch durch eigene Vernunft und Verzicht beeinflussen. Das Umdenken und Umsteigen auf Fahrrad, Bus und Bahn könnte ein kleiner bescheidener Beitrag zur Bewahrung der Umwelt und dem Schutz vor Naturgewalten in unserem schönen Sachsen sein. Und Reiseradler können ein Zeichen setzen, dass man auch auf 2 Rädern ohne Abgas und Lärm mobil sein kann. Gerade mit Kindern könnte eine Fahrt durch die vom Hochwasser betroffenen Regionen ein anschaulicher lebendiger "Unterricht " sein, wie wichtig der Schutz der Umwelt bzw. umweltbewusstes Handeln ist. Bleibt noch zu hoffen, dass bei der bevorstehenden Bundestagswahl die Wähler wirklich kritisch prüfen, welche Parteien ernsthaft um Änderungen im Umweltschutz bemüht sind und nicht Ökonomie vor &OUuml;kologie setzen. Vielleicht könnten den Menschen solche Katastrophen erspart bleiben, wenn die riesigen Summen, die nach Flutkatastrophen für die Flutopfer und den Wiederaufbau eingesetzt werden, in den nächsten Jahren für Umweltschutz ausgegeben werden.